Freitag, 25. August 2017

Letzter Tag

Letzter Tag, irgendwie komisch wie schnell die Zeit auf der Insel vergangen ist. Wir haben viel erlebt. Manchmal unsere Lieben zu Hause vermisst, über Post und Pakete gefreut und neue Freunde gefunden.
Morgens nach dem Frühstück räumten wir zunächst die Zimmer auf und packten die Koffer. - Mal schauen, ob einige Kleidungsstücke ein neues zu Hause finden :-P.
Nach dem Mittagsessen standen Abenteuerspielplatz, Basketball und endlich Kickdünen zur Auswahl.
Am Abenteuerspielplatz haben wir gechillt und geschaukelt.
In den Kickdünen (nicht wie am Strand) konnten wir endlich uns in den Dünen auslassen. So wurden gesprungen, was das Zeug hält. Oder Purzelbäume geschlagen, da das Laufen nicht mehr funktionierte. Zwischendurch wurde auch einfach mal nur gerollt! Zum Abschluss spielten wir 'capture the flag'. Es wurde das Team Blau und orange Teams gebildet. Und der Versuch die Flaggen des Gegner zu bekommen, gelang Team Blau besonders gut. Die Taktik von erfahrenen Spieler war hier anscheinend ausschlaggebend.
Beim Basketball wurde sich erstmal aufgewärmt. Zunächst einfach nur mit Korblegern und später auch noch mit einem kompliziertem Passspiel vorweg, bevor die Matches begannen. Der Einsatz stimmte bei allen und alle kämpften auf der gepflasterten Fläche sowie auf dem Rasen um den Ballbesitz. Der Spaß beim Spiel bei den neun Basketballern kam ein Glück nicht zu kurz, so dass jeder am Spiel teilnahm und hinterher auch duschen musste.

Zurück im Lager sind die ersten Anzeichen des Aufbruches bereits erkennbar. Der zweite Aufenthaltsraum mit dem Lager wurde bereits geputzt und ist somit gesperrt. Auch das Leiterzimmer ist nicht mehr betretbar und Frau Kienstra war begeistert. Leider konnten dadurch zwei Leiter nicht am 'capture the flag' teilnehmen. Aber nun ist es geschafft! Morgen kommt dann der Rest unter den Putzlappen.

Aktuell glüht der Grill und die Stimmung auf der Wiese ist ausgelassen. Die Kinder speisen Nudelsalat und die beste Stadionwurst. Später werden wir noch Sterne schauen und die Fahrt Revue passieren lassen. (Hoffentlich sehen wir ein paar Sternschnuppen oder wenigsten ein paar Satelliten) Wir freuen uns drauf :D


Reise zum Olymp

Der 12te Tag begannt göttlich! Für alle Kinder hieß es erst einmal ausschlafen. Nach dem Lagerfeuer am Vorabend und der anschließenden Nachtwanderung gönnten man sich dies. Bereits zum s.g. "Gammelmorgen", an dem es Frühstück in Buffetform bis 10:30 Uhr gab, wurde das Motto "Reise zum Olymp" umgesetzt und die Betreuer erschienen als Götter verkleidet. Göttervater Zeus, Poseidon, Amor, Aphrodite, Demeter, Artemis, Athene, Persephone und Momos verließen den Olymp und verbrachten den Tag mit den Kindern.
Bereits beim Verteilen vom Taschengeld konnte Momos seine scharfzüngige Kritik nicht für sich behalten und hatte an allem etwas auszusetzen, während Artemis versucht die Kinder davor zu beschützen. Am Mittag ging es an den Strand wo die Götter Spiele vorbereitet hatten. Der Sieger darf mit den Göttern zurück in den Olymp!

Bei einem sportlichen Laufspiel ging es darum Wasserflachen mit Meerwasser zu füllen. Artemis und Demeter probierten dieses Spiel aus und waren bereits nach der ersten Runde außer Atem. Götte sind nicht dafür geschaffen um sich sportlich zu betätigen. ;-) Beim Völkerball kämpften die Mannschaften hart, um sich einen Vorsprung an Punkten zu sichern und den Einzug in den Olymp feiern können. Kugeln flogen in den Sand beim Boccia, während beim Wikingerschach die Klötze fielen. 

Leider war es sehr windig am Strand und die Sonne ließ sich selten blicken, so dass man den Wettkampf um den Einzug in den Olymp ins Lager zurück verlagerte. Es war wirklich zu kalt um den ganzen Tag am Strand zu verbringen. Vorher jedoch bestand Göttervater Zeus darauf, dass die Mannschaften ihm einen neuen Olymp bauen. Es wurde geschaufelt was die Kraft hergab und es entstanden wunderschöne Sandburgen mit Graben, Tunnel und Muschelverzierungen. Zeus war sehr zufrieden was allen zugute kam. Denn zornig sollte er nicht werden, wir wollten keine Blitze und weiterhin schönes Wetter am Tag der Götter.

Zurück im Lager wurden die Wettkämpfe weiter ausgetragen. Welche Mannschaft mit den Göttern in den Olymp einzieht, wird sich im laufe des Freitages herausstellen. Die Götter müssen die Wettkämpfe bewerten und sich noch ausgiebig beraten.

Zur Stärkung bereitete die Küche ein 3-Gänge Menü vor. Suppe als Vorspeise, Tortellini mit Käse/Sahne/Schinken Soße und als Nachtisch Vanilleeis. Die Kinder sollten gut Essen denn am Abend hieß es: "SCHLAG DIE GÖTTER". Das bekannte Spiel bei dem die Kinder gegen die Betreuer antreten. Es wurde gut überlegt wer gegen die Götter antreten will. Denn der Titelverteidiger war bereits jetzt schon voller Kampfeslust.



Zu Rockys "Eye of the Tiger" lief das Betreuerteam in den Aufenthaltsraum ein. Der Schlachtruf ertönte schon vor dem Gebäude, damit die Kinder auch von Anfang an wissen, dass das Betreuerteam nicht bereit war den Titel abzutreten.
Das Team aus der Küche hatte dieses Spiel vorbereitet. Beim Hindernislauf im ersten Spiel ging der Punkt an die Kinder, jetzt waren Götter erst recht motiviert. In den nächsten Spielen gewannen die Götter ein Spiel nach dem anderem. Topfschlagen, Pantomime, Teebeutelweitwurf, Schnick Schnack Schnuck. Luftballon berühren ohne das er zu Boden geht, kein Spiel konnten die Kinder für sich entscheiden, so dass es vor dem letzten Spiel beim einem Punktestand von 54 zu 1 für die Götter bereits klar war, dass der Titel weiterhin bei den Leitern bleibt. Beim letzten Spiel musste durch einen Hula Hoop Reifen geklettert werden, während man sich im Kreis an den Händen hielt. Die Kinder gaben alles und waren tatsächlich vor den Göttern fertig, so dass das letzte Spiel noch einmal an die Kinder ging. Bei einem Punktestand von 54 zu 12 feierten die Götter ihren Sieg und zogen zufrieden zurück in den Olymp während die Kinder sich für die Nacht fertig machten.

Morgen steht aufräumen, putzen und Koffer packen auf dem Tagesplan. Freitag bricht der letzte Tag an und am Samstag müssen wir das Lager schon wieder verlassen....

Donnerstag, 24. August 2017

Tag 12

Tag 12

Nach einem Ausgiebigem Frühstück am Morgen ging es mit den Kindern nach Nes auf die Braderie, welche ein kleiner Markt mitten in der Stadt ist. Dort gibt es verschiedenste Sachen wie Souvenirs, Spielzeug oder was klassisch Holländisches zu essen. 

Zum Mittag gab es dann das Ameland Highlight Chiliconcarne mit Reis. Natürlich wurde wieder großzügig zugelangt und alle waren satt. 

Da es am Abend an den Strand zum Lagerfeuer ging wurde am Mittag gechillt, was natürlich gut ankam bei den Kindern. Der freie Nachmittag wurde dazu genutzt ein bisschen Trapka zu fahren oder im Supermarkt sich ein paar Süßigkeiten zu holen. 

Am Abend gab es dann zur Stärkung vom chillen den Rest vom Chili mit Käse überbacken, Mhhhhhh lecker. 

Am Abend ging es dann endlich zum Lagerfeuer. Trotz weniger tropfen auf dem Hinweg zum Strand hatten wir als wir ankamen gutes Wetter, mit wenig Wind und angenehmen 17 Grad, welches sich positiv auf die ausgelassenen Stimmung der Kinder ausgewirkt hat. Es wurde viel gelacht, ein paar Lieder gesungen und natürlich gab es Stockbrot und Mashmellos, welches die Kinder sich selbst mit Stöckern über dem Feuer machen konnten.

Um 11 haben wir uns dann zu den Nachtwanderungen aufgemacht. Es gab 3 Gruppen, die Erste ging direkt zurück zum Lager, für die Müden Kinder. Die Zweite Gruppe hat sich auf einen eineinhalb Stunden Marsch durch den Neserwald gemacht welcher im dunkeln schon gruselig ist. Zum Glück haben alle als sie wieder im Lager ankamen direkt geschlafen. Die Dritte und große Wanderung ging zum Oerd am Östlichen Ende der Insel. Dort gibt es eine kleine Aussichtsplattform wo man super die Sterne sich anschauen kann.  Dieses Jahr waren die Kinder echt fit, es wurde auf dem 6 Stundenweg kein einziges mal gemeckert. Wir haben auch nur eine kleine Rast auf dem Hinweg, wie auch auf dem Rückweg gemacht. Um 5 Uhr waren dann alle wieder im Lager und direkt im Bett um morgen den Gammelmorgen komplett auszunutzen.

Mittwoch, 23. August 2017

Tag 11

Tag 11 Dienstag
Der Werwolf zieht durchs Lager, oder eher durch den Neserwald. Heute am 11ten Tag unserer Reise stand das Abenteuerspiel auf dem Programm und dafür gingen wir wie jedes Jahr in den Wald. Das Thema dieses Jahr war "Werwolf", angelegt an ein Gruppenkartenspiel, welches bei den Kindern in den letzten und in diesem Jahr sehr beliebt war/ist.

Wer das Spiel nicht kennt, einmal kurz erklärt: Jeder Spieler erhält eine Karte, welche eine bestimmte Funktion inne hat, die Karten werden zufällig gezogen und in einer bestimmten Reihenfolge abgefragt. Nun wieder zum Abenteuerspiel, das Abenteuerspiel ist ein Stationsspiel, bei dem sich die Leiter zum Thema verkleiden und die Kinder in einer vorgeschriebenen Geschichte ein Rätsel lösen lassen. Dieses Jahr ging es darum, den Werwolf zu finden, welcher sich hinter einer anderen Rolle versteckte, durch Hinweise der anderen Betreuer, welche die Rollen Hexe, Blintzelmädchen, Dorfbewohner, Jäger, Seher, Amor und Hauptmann verkörperten. Doch Vorsicht auch ein Vampir trieb sich herum, welcher den Kindern auf ihrem Weg zum Ziel einige Probleme bereitete. Auch dieses Jahr wurde wieder der Vormittag und der Mittag für das Spiel eingeplant, so dass kein warmes Mittagessen sondern Kuchen und Obst im Wald serviert wurden. Gegen 16 Uhr gingen wir wieder ins Lager.

Nach dem alle Kinder geduscht und nach Zecken kontrolliert wurden, gab es zum Abendessen Fleischkäse und Kartoffelbrei.

Zum Abend kam es dann zu dem vielleicht meist erwartetem Programpunkt, dem "Casinoabend". Gegen 20:30 Uhr entschieden unsere sehr qualifizierten Türsteher, dann wer und wer keinen Eintritt ins Casino bekommen würde. Bei Poker, Mau Mau, Böse 1, Kopf oder Zahl, Bingo, Black Jack und Roulette entschied sich dann, welchem Kind das Glück holt, und welchem nicht so holt war.
Abschließend lässt sich wahrscheinlich sagen, dass das Casino auch so beliebt ist, weil die Aufregung im Vorfeld so groß ist, da sich jedes Kind einen Partner für den Eintritt Organisieren muss.

10 Tag

10 Tag Montag

Einfach mal etwas neues machen, das war es heute. Wir haben am Tag zuvor entschlossen, dass wir die Fahrradtour mit allen machen. Das ist mal eine Neuheit, die es seit über 10 Jahren nicht gegeben hat. Die Fahrradtour wurde in zwei Ziele aufgeteilt und die Kinder durften sich aussuchen, ob sie lieber zur Aussichtplattform Het Oerd oder zum Leuchtturm fahren wollten.

Viele Kinder wollten den Leuchturm sehen, da sie diese Fahrradtour in all den Jahren noch nicht mitgemacht haben. 20 Kinder wollten allerdings auch - eventuell der Länge geschuldet - zur Aussichtsplattform. Dann begann das logistische Problem des Fahrradausleihens, was wir nicht bedacht hatten. Für 60 Kinder Fahrräder leihen geht nicht so schnell, so dass wir erst später los konnten. Die Fahrräder waren für die Kinder und manche Leiter zunächst sehr ungewohnt, da sie keine „Handbremse“ sondern nur einen Rücktritt hatten. Alle gewöhnten sich aber schnell dran und Auffahrunfälle wurden nicht verzeichnet. 
Sicher wurden die Richtung nach Osten und Westen eingeschlagen und das Peloton wurde am Start durch die starken Fahrer zusammengehalten. Ab dem Muschelweg wurden dann die ersten Attacken gefahren und die auch schnell zum Erfolg führte. Einzelne Gruppen bildeten sich und die Sprinter waren am Ende des Feldes. Auch technische Defekte spülten manche in hintere Gruppen. Eine gute Durchmischung ist erfolgt und es wurde sich gut unterhalten. 

Die Enttäuschung am Leuchtturm war groß, die Qualen und Leiden des Gegenwindes auf sich genommen, wurde zwar der Leuchtturm erreicht, dieser war aber leider geschlossen. Auch die Zeit war nun sehr knapp kalkuliert, da es um 13:30 Uhr zur Treckerfahrt in Nes am Strand ging. Die Gruppen wurden ähnlich wie auf dem Hinweg gebildet und mit Rückwind waren alle „im Nuh“ am Strand. Erste Befürchtungen die Treckerfahrt auf Grund des Gebummels des Gruppettos die Treckerfahrt zu verpassen hatten sich zerschlagen und das Zeitlimit wurde von allen eingehalten.

Bei der anschließenden Treckerfahrt wurde vielen Leuten am Strand gewunken, Lieder angestimmt und dem Hund des Fahrers zugeschaut. Dieser „tanzte“ in den Wellen und hat anscheinend ein Super-Hundeleben. Am Oerd wurden sehr leckere Wraps von der Küche verteilt und Muscheln gesammelt, sowie einzelne Fotos geschossen bevor wieder der Rückweg angetreten worden ist. Auf dem Rückweg wurde noch Butterkekse zur Stärkung verteilt. 

Angekommen wieder in Nes am Strand gab es ein paar gallische Dorfbewohner, die sich allen anderen Widersetzten und am Strand geblieben sind. Von den sechs tapferen gingen auch vier noch einmal in die Wellen und kamen mit einem großen Grinsen wieder aus dem Wasser. Die Stunde am Strand ging wie im Nuh vorbei und alle mussten zu den anderen wieder ins Lager um Abendbrot zu essen. 

Als Abendprogramm sollte Mister und Misses Ameland gespielt werden. Durch eine kurze Abfrage beim Abendbrot wurde bereits Misses Ameland gekürt (mangels Interesse), so dass dieses Spiel nicht stattfinden konnte. Schnell musste ein neuer Programmpunkt gefunden werden - dies war dann noch einmal Ruck-Zuck, da es zum einen gut angekommen ist und viele Kinder sich dies noch einmal gewünscht haben. 

Zum Runterkommen gab es zum Abschluss noch OrangeStories bevor es dann endgültig zum Quatschen und Schlafen in die Zimmer ging. 

Erstmals seit langem war das Lager knappe 20 Kilometer von einander entfernt. Unglaublich es hat geklappt und alle hatten Spaß in der Sonne und den Aktionen....

Wahrscheinlich ist das Zitat des Lagers auch gefallen: "Geil, ich habe mein Deo gefunden, ich muss nicht mehr duschen!"

Montag, 21. August 2017

Tag 9

Tag 9

Nach dem gestrigen Gammel Morgen mussten die Kinder heute ihre Fitness unter Beweis stellen.
Die Lagerolympiade stand morgens auf dem Plan.
Bei verschiedenen Disziplinen wurde jeder gefordert.

Die Kinder mussten an 8 Stationen in Zweierteams ihre Kraft, Geschicklichkeit, Ausdauer, Feinfühligkeit, und ihr Glück unter Beweis stellen. Bei der ersten Station ging es direkt wieder in die Schule, Mathe war angesagt.
Im Kopfrechen haben die Kinder sich mehr als gut angestellt, alle Aufgaben wurden richtig gelöst.
Danach musste ein Schlappen so weit wie möglich auf unsere Wiese geschmissen werden. 
Dieser Landete dann auch direkt beim zweitem Team im Nachbarlager.
Zwei Seile mit den Füßen zu verknoten hört sich schon schwer an und das war es auch, doch es wurde nicht aufgegeben. 
Die Handball Kinder hatten bei der 4 Station einen Kleinen Vorteil, denn einen Tischtennisball in einen Becher zu schmeißen ist keine leichte Sache. Station 5 war ein altbekanntes Spiel, hierbei wurde ein Stück Kordel um den Bauch gebunden wo am ende ein Stift befestigt war. Dieser Stift musste nun in eine Flasche, durfte aber sonst nicht berührt werden.Mit Flaschen ging es dann auch weiter. Bei der  nächsten Station mussten nämlich mehrere Flaschen über ein kurzes Stück transportiert werden. Doch durften diese Flaschen nur die Beine berühren, beim aufheben, tragen und auch beim hinstellen. Jetzt wurde es lecker, denn Süßigkeiten mag jeder. Allerdings wurde nicht gegessen sondern geraten wie viele denn in ein glas passen. Bei uns waren es übrigens 27.
Die letzte Station war sehr ruhig denn bei Pantomime darf man ja bekanntlich nicht sprechen.

Nun stand das Mittagessen an, es gab Knödel mit Rotkohl und Geschnätzeltem. Das kam gut an, denn es blieb kaum was über.

Diese Jahr ging es mit Erdbeere, Oma und Blume nach Nes zum Leitersuchspiel. Hierbei treffen sich mehrere Lager in der Stadt und laufen verkleidet herum. Die Kinder müssen dann, falls Sie denken einen Betreuer aus unserem Lager gefunden zu haben, die verkleidete Person mit einem Spruch ansprechen. Dank einem Betreuer unseres Teams war dieser Spruch „wenn ihr mal ruhiger wärt, dann wäre es auch ruhiger“.
Nach ca. 2 Stunden wurden alle Betreuer gefunden. Jetzt ging es zur Kirche. 
Der Gottesdienst wurde von dem Karsten aus dem Pastoralteam geführt und war echt super. Die Kinder wurden viel mit einbezogen. Es wurde viel gesungen und über Wünsche gesprochen. Ein anderes Lager hat sogar vor dem Altar einen kleinen Tanzauftritt vorgeführt.
 
Nach der Messe ging es zurück ins Lager zu Pizzabrötchen, Brot und dank unsrem netten Nachbarlager sogar noch ein paar Schnitzeln. 

Nach dem Essen und den Diensten war unser Quivizity dran. Hierbei gibt es 5 Kategorien Betreuer, Kirche, Film und Fernsehen, Kinder und Ameland diese sind dann nochmal in 10er schritten bis 100 gestaffelt. Je höher die Zahl desto schwieriger die Frage, allerdings gab es dann auch mehr Punkte. 
Die Kinder konnten sich ihre Teams selbst aussuchen, was  sich bei einigen Fragen als ziemlich witzig herausstellte, denn eine Jungsgruppe musste eine Frage zu dem Film Ostwind beantworten. 
Doch dank der guten Gruppen gab es kaum eine Frage die nicht beantwortet werden konnte. 

Bei der Abendrunde gab es noch ein paar Black Stories zum schlafen gehen. Dann wurde allen Kindern noch eine Gute Nacht gewünscht.

Sonntag, 20. August 2017

Endlich wieder Samstag - Bergfest

Nach der Filmnacht war der Morgen zunächst wieder ganz entspannt. Jedes Kind konnte länger schlafen, wenn es wollte und es gab ein Frühstücksbuffet. Leider war das Wetter nicht so gut, so dass wir nicht die Gelegenheit nutzen konnten, draußen zu frühstücken. :´(
Oh Schreck, Gammelmorgen bedeutet auch Zimmer aufräumen. :o Dies war ganz schön anstrengend. Sowohl für die Kinder als auch für die Leiter, denn immer wieder wurde kontrolliert, ob die Zimmer sauber und ordentlich waren, bis es endlich die wohlverdienten Freizeit gab. Das Ergebnis war so ansprechend, dass wir auch direkt ein Foto posten, damit alle sehen, wie ordentlich ein Zimmer aufgeräumt werden kann.




Zum Mittagessen gab es "gehaktballen met aardappelen", ganz schon schwierig zu wissen, was es gibt, wenn es in der Landessprache angeschlagen ist und auch die Betreuer kaum helfen können. Einige Kinder können es sich zusammenreimen.

Leider wurde das Wetter nicht wirklich besser, so dass die Interessensgruppe Strand durch Singstar ersetzt wurde. Alle Kinder konnten nochmal aussuchen, ob sie gerne Brennball spielen, eine Schnitzeljagd machen oder noch zu Singstar wechseln wollen.
Gott sei Dank hielt sich das Wetter und es regnete während der Interessengruppen kein einziges Mal (Strand wäre allerdings ungemütlich geworden), der Wind beeinflusste die Flugkurve des kleinen Rugbys beim Brennball arg, so dass viele Punkte und Homeruns erzielt wurden.
Die Fährte der Schnitzeljagd legte die erste Gruppe und die zweite jagte ihnen nach. Es ging an der Statue der Ritskemooi sowie Richtung Nes am Trappcarverleih vorbei. Dann überquerten wir sogar ein Reiterfest, worüber sich vor allem die Mädchen freuten. Die Jäger fanden die anderen schließlich im Neser Wald. Dort wurde noch ein wenig verstecken gespielt bevor der Heimweg ins Lager angetreten wurde.
Beim Singstar wurde lautstark gesungen, manchmal schief, leise, laut und klangvoll, aber vor allem mit viel Herzblut und teilweise mit Performance. Da stellten sich einige die Frage, warum nicht mehr bei der Mini-Playback-Show mitgemacht haben.

Als Highlight beim Abendbrot gab es Kartoffelsalat :-P. Nach dem Essen wurde geduscht, sich geschminkt und die Haare gestylt, damit jeder neben dem Tanzen auch gut aussah. Wir tanzten zu Makarena, 1000 mal berührt, Limbo, ... - oder besser gesagt, zu dem was die Musik so hergab oder was sich zuvor gewünscht wurde.
So ging ein schläfriger Morgen mit viel Aktivität und Spaß über den Tag verteilt zu Ende.